A – Schüler siegen sehr mühsam

von Jochen Schmidt:

Der 6:4-Erfolg in Stadtallendorf wird vom ersten Paarkreuz und den Doppeln gesichert – Knapp war´s allemal.

Der Aufgalopp zum KRL-Wochenende geriet für die Kreisliga-A-Schüler haariger als erwartet, was zum einen an einer guten Leistung der Gastgeber lag, zum anderen daran, dass unser zweites Paarkreuz derzeit Schwierigkeiten hat, Trainingsleistungen umzusetzen.

In den Doppeln hatten wir darauf gesetzt, unsere beiden „Platzhirsche“ Jonas und Tilmann zu trennen, um eine Chance auf ein 2:0 zu haben. Dass wir eines der beiden Doppel gewinnen würden, war uns eigentlich klar. Tilmann Molzberger und Jan David Audretsch lösten ihre Aufgabe gegen Dönges und Keßler gut und siegten in drei Sätzen. Größere Schwierigkeiten hatten Jonas Stiehler und Lukas Hemer gegen das allerdings auch deutlich stärkere Doppel der Gastgeber, Hoos/Schwaderlapp. Doch unsere Rechnung ging auf: 2:0 nach den Doppeln.

Im Spitzenpaarkreuz löste Jonas seine Aufgaben wieder einmal sehr souverän und ohne Satzverlust, auch wenn er von einer gewissen „Verzweiflung“ von Jan Hoos profitierte, die dieser aus seinem ersten Einzel „mitbrachte“. Was war passiert: Hoos führte gegen Tilmann bereits mit 2:0, spielte wirklich starkes Tischtennis. Doch ab Durchgang Nummer drei wendete sich das Blatt: Tilmann stellte vor allem sein Aufschlagspiel um, spielte insgesamt einen Tick geduldiger. Auch wenn es im Entscheidungssatz noch einmal eine knifflige Situation gab: Diese Veränderung gab zusammen mit seiner mentalen Stärke den Ausschlag zum Fünfsatzerfolg von „The Molz“. Doch damit nicht genug, das Match gegen Schwaderlapp lief ganz ähnlich. Auch hier musste Tilmann die ersten beiden Sätze gegen einen starken Gegner weggeben, nur um dann (zusammen mit taktischen Umstellungen durch den Coach) stärker zu werden und das Ding noch zu drehen.

Hingegen überhaupt nicht so richtig läuft es derzeit im hinteren Paarkreuz. Dort konnten wir keinen Punkt holen, am dichtesten dran war noch Lukas Hemer gegen Keßler. Doch in den entscheidenden Phasen versäumte es Lukas, seinen Gegner unter Druck zu setzen, so dass er knapp (10:12) im „Fünften“ unterlag. Auffällig ist, wie viele Sätze Lukas knapp verliert, 9:11 oder in der Verlängerung. Wir sollten also daran arbeiten, bei knappen Spielständen zu bestehen. 😉

Jan Audretsch verlor sein erstes Einzel gegen Dönges vor allem, weil er zu lange brauchte, um gegen die Aufschläge von Dönges zurecht zu kommen. Ich glaube, in den ersten beiden Sätzen brachte er höchstens einen oder zwei Rückschläge auf den Tisch (dies ist keine Dramatisierung). Ansonsten sieht man, dass Jan immer wieder richtig gute Bälle spielt, aber eben noch viel zu wenig konstant. Das wird noch.

Am Ende stand also ein knappes 6:4, obwohl nach dem 6:2 für uns der Sieg bereits feststand. Zum Spielbericht.

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